Mein Interesse an Malerei und Kunstgeschichte begann früh. Zwischen 1971 und 1974 machte ich in Kempten eine Lehre als Bauzeichner — ohne Rechner, dafür mit Wasserfarben, Schattenwurf, Perspektivlehre und sauberen Handskizzen. Diese Grundlagen blieben. Vor fünf Jahren, mit dem Eintritt in die Rente, entdeckte ich das Malen wieder für mich. Seither arbeite ich täglich daran.
Ich lade den Betrachter zu einer visuellen Reise ein: in das Spannungsfeld zwischen Mensch und Unendlichkeit, zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Philosophie und Psychologie. Inspiriert hat mich die emotionale Wucht Van Goghs, die melancholische Bildsprache Matthew Wongs und die „gemalten Träume“ Giorgio de Chiricos.
Ich male meist mit Acryl auf Leinwand, teilweise auch mit Acrylkreide und Tusche. Vieles beginnt auf dem Skizzenblock — mit Bleistift, hochwertigen Buntstiften und Aquarell.
Ich möchte lebhafte Szenarien der Kontemplation erschaffen — Räume, in denen der Blick nicht sofort weiterzieht. Viele meiner Werke werden als psychologisch tiefgründig gelesen. Das ist kein Konzept, das ist das Ergebnis.